Offizelle Homepage der DSV Ortsgruppe Dresden e.V.

Paddeltour 2011
(von Lysann Funke und Detlef Knabe)

Auch in diesem Jahr entschieden sich die Vereinsmitglieder für einen Ausflug ins Grüne.
Diesmal sollte die Saale bei einer Paddeltour erkundet werden.
Zum vereinbarten Zeitpunkt trafen am Freitag Nachmittag nach und nach alle Vereinsmitglieder,
sowie zwei Freunde unseres Vereins auf dem Campingplatz in der thüringischen Flosser-gemeinde Ullstädt ein.

             
       ein Teil unserer kleinen Zeltstadt

Nachdem jeder sein Schlafgemach errichtet hatte, ließen wir den Tag mit einem gemütlichenGrillabend und Gesprächen am Lagerfeuer ausklingen.


Für den Sonnabend stand der Streckenabschnitt der Saale von Saalfeld bis Ullstädt an.
Nach einem zünftigen Frühstück holte uns unser Bootsverleiher direkt vom Campingplatz ab
und brachte uns alle, samt Booten und drei Hunden zum Startpunkt in Saalfeld.



7 hochmotivierte Bootsbesatzungen starteten hier ihre Fahrt auf der Saale. Eines dieser
Boote fungierte als Verpflegungsboot mit Bierausschank und wurde von allen Vereinsmitgliedern immer gern gesehen.



Aber bevor es losgehen konnte, gab es noch viel zu tun.

Auch unser Kleinster half mit.


Die Saale fließt in diesem Abschnitt recht zügig über flache Kieselbänke, was zur Bildung
von Stromschnellen führt. Aus diesem Grund kam es unweigerlich zu kippenden oder auf-
setzenden Booten.




UNSER EINSAMER kANADIER



In einem Fall blieb ein hilfsbereites Vereinsmitglied hilflos in der Saale stehen, als es geholfen hatte, ein anderes aufgesetztes Boot wieder in das Fahrwasser  zu bekommen. Dabei wurde
dann dessen Boot und das befreite Boot von der starken Strömung weggerissen. Ebenso
machten sich ein Paddel und ein Schuh selbständig, doch mit dem beherzten Ruf von
Geli: "Achtung Paddel, Achtung Schuh" konnten diese Sachen durch die vorausfahrenden
Vereinsmitglieder aus der Saale gezogen werden.
Mit Hilfe starker Manneskraft wurden auch die Gestrandeten aus ihrer misslichen Lage befreit
und konnten, wenn auch durchnässt, ihre Fahrt wieder aufnehmen. Bei einer Pause an Land wurden sie dann mit trockener Kleidung versorgt.






Passt doch, oder?

Bei der Halbzeitpause an einem Wehr stärkten wir uns erst einmal mit Speis` und Trank.
Ein Teil durchnässter und frierender Mitglieder und Freunde brachen hier die Tour ab.
Der Rest brachte schließlich alle Boote und sich selbst heil nach Ullstädt.

Trotz kleiner Zwischenfälle konnten alle auf der Saale die pure Natur erleben, da diese zwischen einer Großzahl von Bäumen und Sträuchern verläuft.
Das Beobachten von einheimischen Tieren war somit möglich und stieß bei vielen auf großes Interesse. Wann kann man schon mal eine Entenfamilie beim Schwimmausflug, einen Biber bei der täglichen Körperpflege oder einen Eisvogel beobachten?

Nachdem sich jeder bei einer heißen Dusche aufgewärmt hatte, wurde gemeinsam zu Abend gegessen und der aufregende Tag endete wieder wohlgelaunt am Lagerfeuer.







Am Sonntag stand die zweite Etappe von Ullstädt nach Kahla an. Aufgrund der Geschehnisse vom  Vortag wagten sich nur noch fünf Vereinsmitglieder in die " strömenden Fluten".
Es kamen auch alle 5 müde, aber mit strahlenden Gesichtern in Kahla an und wurden vom Bootsverleiher sicher nach Ullstädt gebracht. Während die fünf unterwegs waren, stand für die restlichen Mitglieder das Aufräumen des Campingplatzes an.

Diese Tour ging jedem von uns ziemlich an die Substanz. Da jedoch einer dem anderen hilfreich zur Seite stehen musste, hat die Härte dieser Tour unseren Verein noch näher zusammen geschweisst. Von daher ist diese Art von Vereinsausflug von uns eine Empfehlung an alle anderen Vereine wert 

                                         --- und Spass hat es letztendlich allen gemacht !